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14.05.2018
Julius Thomas



Methoden zur Absicherung von Video Inhalten

Um Video-Inhalte zu schützen, können unterschiedliche Verfahren eingesetzt oder kombiniert werden. Sie haben sicherlich bereits von Digital Rights Management (DRM) gehört. Content-Inhaber setzen oft ein kostenintensives DRM für bestimmte Inhalte voraus; z.B. Hollywood Filme. Video Content kann aber auch ohne DRM geschützt werden.


Folgende Verfahren können eingesetzt werden

  • Verschlüsselte Übertragung (HTTPS)
  • Adaptive Streaming
  • URL Tokenizing
  • Geo-/IP Blocking
  • AES HLS Encrypted Video Streaming
  • Digital Rights Management


Verschlüsselte Übertragung (HTTPS)

Generell wird empfohlen, sämtlichen Inhalt mittels HTTPs zu übertragen. Unsere Plattform unterstützt dies bereits seit einigen Jahren standardmäßig.


Adaptive Streaming

Generell sollte Ihr Video mit den Streaming Verfahren HLS, DASH oder Smooth Streaming übertragen werden. Dies hat den Vorteile, dass es die Inhalte schützt, da die Videos in kleine Segmente zerteilt werden. Außerdem können zusätzliche Informationen, wie z.B. ID3 Informationen hinzugefügt werden oder starke Netzschwankungen beim Endkunden ausgeglichen werden.


URL Tokenizing

Nach dem die Videos nun mit modernen Streaming Protokollen ausgestattet sind; und portionsweise übertragen werden, sollten die einzelnen Portionen mit einem sogenanntem Tokenizing ausgeliefert werden. Jeder einzelne Anfrage wird mit einem Token ausgestattet. Dies stellt sicher, dass die übertragenen Video-Portionen nur für die jeweils gültige Sessions verwendet werden kann. Ein Beispiel wie dies funktioniert, finden Sie hier: https://github.com/3QS...md


Geo-/IP Blocking

Soll Content für eine ganz spezielle Zielgruppe z.B. innerhalb des Unternehmens oder nur in bestimmten Regionen oder Ländern verfügbar gemacht werden, so können Sie dies mittels Geo-/IP Blocking regeln. So hinterlegen Sie beispielsweise eine Whitelist für ein bestimmtes IP Netzwerk.


AES HLS Encrypted Video Streaming

Zusätzlich zur verschlüsselten Übertragung jeder einzelnen Segmentdatei (Video Portion), wird die jeweils übertragene Datei verschlüsselt. Um das Video abspielen zu können, benötigt der jeweilige Video Player einen Schlüssel.


Digital Rights Management

Reichen oben genannte Verfahren nicht aus, oder setzt der jeweilige Lizenzgeber die Verwendung eines DRM Systems voraus, so können sämtliche Inhalte mittels DRM Verfahren Widevine, PlayReady oder Fairplay zusätzlich verschlüsselt werden.



Fazit

Um Ihren Videos zu schützen, können Sie unterschiedliche Methoden anwenden oder kombinieren. Generell empfehlen wir mindestens den Einsatz von HTTPS, URL-Tokenizing und Adaptive Streaming.

Unsere Plattform 3Q SDN unterstützt alle o.g. Verfahren und ist somit ein sehr zuverlässiges Werkzeug, um Ihre Inhalte zu schützen. Die verschlüsselte Übertragung, Adaptive Streaming und URL Tokenizing ist standardmäßig aktiviert.


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